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Dienstag, 21. November 2017

Rezension zu Die kleine Stadt der großen Träum von Frederick Backman



Preis: € 19,99 [D]
Einband: Hardcover
Seitenanzahl: 512
Altersempfehlung: -
Verlag: Fischer
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Inhalt
Wer glaubt noch an Björnstadt? Es liegt viel zu weit hinter den dunklen Wäldern im Norden. Doch die Menschen hier halten zusammen. Und sie teilen eine Leidenschaft, die sie wieder mit Stolz erfüllen könnte. Die den Rest der Welt an Björnstadt erinnern könnte. Vielleicht sogar Arbeitsplätze bringen, eine Zukunft. Deshalb liegen alle Träume und Hoffnungen nun auf den Schultern ein paar junger Björnstädter. Noch ahnt keiner in der Stadt, dass sich ihre Gemeinschaft über Nacht für immer verändern wird.

Meine Meinung
Als ich das Buch zur Hand nahm war ich total gespannt was für eine Geschichte Backman diesmal mit viel Humor erzählt .... und er hat mich überrascht. Alleine das erste Kapitel ist mal etwas ganz anderes für ihn und trotzdem habe ich mich ab der ersten Seite wohl gefühlt. Björnstadt ist ein Ort im Nirgendwo mit vielen Problemen, der Autor stellt diese Gefühlswelt perfekt dar. Er hat eine emotionale und spannende, mit sehr viel Tiefe ausgestattete Geschichte entwickelt. Das Buch regt zum Nachdenken an und öffnet die Augen über die Kultur im Sport, aber auch über die Verletzlichkeit von Mädchen und Frauen.

Die Protagonisten in diesem Buch sind wirklich einsame Spitze gewesen, man konnte ihre Handeln nachvollziehen, auch wenn man mit ihnen nicht immer einer Meinung war. Backman hat meinen größten Respekt, dass er sich an so ein Thema herantraut und trotz dieses Themas das Buch mit seinem tollen Humor spickt.

Fazit
Jeder der Backman mag wird begeistert sein, auch wenn es ein wenig anders ist als die vorherigen Bücher. Und jeder der einfühlsame Geschichten mit Humor mag, empfehle ich dieses Buch. Ich warte jetzt sehnsüchtig auf den zweiten Band und den nächsten Backman überhaupt.




Mittwoch, 19. Juli 2017

Rezension zu Stell dir vor dass, ich dich liebe von Jennifer Niven




Preis: € 14,99 [D]
Einband: Broschur
Seitenanzahl: 464
Altersempfehlung: -
Verlag: Fischer
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Inhalt
Der eine Mensch, der dein Leben verändert – Jack ist der Coolste, der Schönste, von allen geliebt und begehrt. Doch er hat ein Geheimnis: Er ist gesichtsblind. Auf Partys fällt es ihm schwer, seine Freundin unter all den anderen Frauen zu erkennen. Für ihn sieht ein Gesicht wie das andere aus. Dass er schon mal einer vollkommen Fremden ein »Hey Baby« ins Ohr raunt, halten alle für Coolness. Doch Jacks ganzes Leben besteht aus Strategien und Lügen, um sein Problem zu vertuschen: Immer cool bleiben, auch wenn er mal die Falsche küsst. Jedes Fettnäpfchen eine Showbühne! Und dann kommt Libby, die in den Augen vieler so unperfekt ist, wie man nur sein kann. Denn Libby ist übergewichtig. Keine Strategie der Welt kann das vertuschen. Libby ist die Einzige, die erkennt, was hinter Jacks ewigem Lächeln steckt. Bei ihr kann Jack zum ersten Mal einfach er selbst sein. Aber hat einer wie Jack den Mut, zu einer wie Libby zu stehen?

Meine Meinung
Jennifer Niven hat ihr ein Buch gezaubert mit kurzen starken Kapiteln das Buch zu lesen ging leicht und locker und es hat auch Spaß gemachtt. Besonders schön ist es das die Geschichte aus Jacks und Libbys Sicht erzählt wird. Und die Autorin bringt hier Themen im Buch zur Sprache die wirklich ein Probleme sind Mobbing von Menschen die nicht Schlang sind und sie hat es wirklich toll hin bekommen zu zeigen wie  man damit um gehen kann und wie es einen Menschen geht der so behandelt wird. Jacks Geschichte ist eine Krankheit die Autorin zeigt deutlich auf das ist wichtig ist mit seinen Mitmenschen zu reden vor allem bei Krankheiten die einen im Alltag Probleme bereiten können. Das hat sie wirklich wunderbar umgesetzt. Meiner Meinung nach hätte dieses Buch aber keine Liebesgeschichte gebraucht sondern eine sehr enge Freundschaft hätte mir hier gereicht die Liebesgeschichte ist für mich igendwie Fehl am Platz und das hat mich ein wenig gestört.

Fazit
Eine wirklich schöne Geschichte mit einer tollen Message die Menschen Mut macht daher würde sagen lest die Geschichte. Aber jemand der eine wunderschöne Liebesgeschichte erwartet wird meiner Meinung ein wenig enttäuscht.

Montag, 17. Juli 2017

Rezension zu Ich bin die Nacht von Ethan Cross




Preis: € 10,90 [D]
Einband: Taschenbuch
Seitenanzahl: 398
Altersempfehlung: -
Verlag: Bastei Lübbe
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Inhalt
Mein Name ist Francis Ackerman junior. Ich bin das, was man gemeinhin einen Serienkiller nennt. Doch ich töte nicht wahllos, und jedes meiner Opfer bekommt eine faire Chance, denn ich fordere es zu einem Spiel heraus. Wer gewinnt, überlebt. Ich habe noch nie verloren. Die meisten Menschen werden mich verabscheuen. Einige, die mir ähnlich sind, werden mich verehren. Aber alle, alle werden sich an mich erinnern. Mein Name ist Francis Ackerman junior. Ich bin die Nacht, und ich möchte ein Spiel mit Ihnen spielen.


Meine Meinung
Ethan Cross hat einen sehr tollen flüssigen Schreibstil der mich wirklich gepackt hat. Die Geschichte wird aus mehren Perspektiven Erzählt und jede hat mir wirklich sehr gut gefallen. Francis Ackerman ist ein Mörder der schlimmsten Sorte trotzdem hat er einen gepackt und man wollte wissen wieso er tötet und wie er vor geht. Aber auch Marcus  war ein wirklich beeindruckender Protagonist. Ethan Cross hat mich wirklich sprachlos gemacht hätte niemals mit so einen Verlauf und Ende der Geschichte gerechnet und es war niemals langweilig beim lesen. 


Fazit
Thriller mit viel Action also wer Action Thriller liebt lest es und überzeugt euch selbst ob er euch gefällt. Mich hat er vollkommen überzeugt.

Sonntag, 25. Juni 2017

Rezension zu Feel Again von Mona Kasten




Preis: € 12,00 [D]
Einband: Broschur
Seitenanzahl: 467
Altersempfehlung: -
Verlag: Lyx
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Inhalt
Unter normalen Umständen würde Sawyer einen Typ wie Isaac keines zweiten Blickes würdigen. 
Er ist zu nett, zu höflich, zu schüchtern - und damit das genaue Gegenteil von ihrem üblichen Beuteschema.
 Doch als sie mitbekommt, wie sich ein paar Mädchen über ihn lustig machen, kann sie nicht tatenlos zusehen. 
Kurzerhand tut sie so, als wäre sie sein Date, und küsst ihn leidenschaftlich. Isaac, der ziemlich überrumpelt ist,
 bittet sie daraufhin um Hilfe: Er will dringend seinen Ruf als Nerd loswerden. Die beiden schließen einen Deal: 
Sawyer macht aus Isaac einen Bad Boy und darf dafür seine Entwicklung als Fotoprojekt für ihr Studium festhalten.
 Doch aus dem Deal wird schnell mehr.


Meine Meinung
Das ist der Abschluss Band der Again Reihe.Der Schreibstil ist wieder klasse wie bei allen Büchern der Again Reihe von Mona Kasten.
Sawyer ist mir im zweiten Buch ja schon ans Herz gewachsen und hier im Dritten Band war es dann vollkommen 
um mich geschehen sie ist wirklich eine wirklich tolle Person und auch Isaac ist wirklich sehr sympatisch. 
Mona hat es wieder geschafft mich zu überraschen und eine vollkommen neue andere Liebesgeschichte zu zaubern als in den Bänden davor.
2 grundverschiedene Menschen verlieben sich in einander und offenbaren ihre Geheimnisse und trotzdem lieben sie sich.
Toll finde ich auch das hier wieder die Personen aus den voherigen Bänden auftauchen. Bin wieder restlos begeistert.


Fazit
Jeder der Liebesgeschichten mag sollte diese Reihe lesen und lieben. Einfach toll.

Mittwoch, 7. Juni 2017

Highlight ! Rezension zu Feuerblut Band 4-6 von Andreas Suchanek




Preis: € 19,95 [D]
Einband:Hardcover
Seitenanzahl: 
Altersempfehlung: -
Verlag: Greenlightpress
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Inhalt
Endlich kann Jen den Folianten lesbar machen und erfährt den Inhalt von Joshuas Prophezeiung. Geschockt realisieren die Freunde, dass der Wall in größerer Gefahr schwebt, als bisher gedacht. 
Ein Rennen gegen die Zeit beginnt. Unterdessen stellt Leonardo ein Team zusammen, das die Identität der Schattenfrau aufdecken soll. 
Die erste Spur führt zu den Ashwells – und für Clara zu einer Konfrontation mit ihrer Vergangenheit.Machtvolle Zauber, gefährliche Artefakte, uralte Katakomben und geheime Archive. 
Kämpfe mit den Lichtkämpfern und dem Rat des Lichts - Johanna von Orleans, Leonardo da Vinci und viele mehr –, um den Erhalt der Menschheit. 


Meine Meinung
Eine gelungene Fortsetzung. Das Buch hat mich wieder von der ersten Seite aus gepackt. Es ist absolute spannend und nervenaufreibend. Man will immer wissen wie es weiter geht. Die Protagonisten sind nach wie vor einfach alle tolle.Andreas schafft es immer wieder das man absolute überrascht ist. Am schlimmsten ist diese Auflösung am Ende und der super fiese gut gemachte Cliffhänger. Das ist einfach genial. Andreas Suchanek hat einen Schreibstil der mich einfach immer wieder pakt egal welches Buch ich von ihm in die Hand nehme sein Schreibstil überzeugt mich jedes mal er ist flüssig einfach sehr aussagekräftig. Ich kann mir in alles immer sehr gut vorstellen hab von Personen und  Orten jedes mal ein Bild voraugen. Er macht es immer wahnsinnig spannend.
Es gibt hier keinen HAUPTprotagonisten sondern eine Gruppe von Personen und wirklich keine kommt zu Kurz jeder hat einen Charakter eine Geschichte die Andreas großartig herraus gearbeitet hat. Ich bin einfach begeistert von seinen Schreibstil uund vor allem von diesem Buch. 
Fazit
Jeder der Fantasy und Zauber mag sollte diese Reihe lesen. 
Andreas verzaubt bestimmt auch dich. 

Donnerstag, 1. Juni 2017

Rezension zu Das Haus der schönen Dinge von Heidi Rehn




Preis: € 9,99 [D]
Einband:Taschenbuch
Seitenanzahl: 656
Altersempfehlung: -
Verlag: Knaur TB 
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Inhalt
 Als der jüdische Kaufmann Jacob Hirschvogl 1897 zum Königlich-Bayerischen Hoflieferanten ernannt wird, glaubt er sich und seine Familie als gleichwertige Mitglieder der Münchner Gesellschaft anerkannt. Zwar begegnet seine Frau Thea Jacobs Enthusiasmus mit einer gewissen Skepsis, doch der Erfolg des Kaufhauses belehrt sie eines Besseren. Tochter Lily übernimmt das Kaufhaus am Münchner Rindermarkt in den goldenen 20ern und wähnt sich am Ziel aller Wünsche. Eine glückliche Zukunft scheint auf die Familie zu warten, doch als die Nazis die Macht ergreifen, müssen die Hirschvogls erleben, wie sich Bayern und München, das für sie stets Heimat war, plötzlich gegen sie wendet …



Meine Meinung
Frau Rehn hat einen sehr tollen bildhaften Schreibstil und die Charaktere im Buch sehr detailreich beschrieben. Die Geschichte um das Kaufhaus war wirklich emotional un wirklich spannend. Leider waren mir die Zeitsprünge manchmal ein wenig zu groß und Sachen die gerne gewusst hätte wie z.b wie die Reise nach Amerika war und wie sie dort Leben wurde nicht erzählt. Schade. Das Kaufhaus ist war nur Fiktiv aber ich kann mir vorstellen das es genauso in anderen Käufhäusern in Deutschland zu der Zeit war auch wenn es nicht unbedingt die Frauen waren die dort die Leitung hatten.

Man erlebt mit den Hirschvogels einige bedeutende Epochen mit und erfährt wie es einer jüdischen Familie zu der Zeit er ging. 


Fazit
Ein spannende Geschichte einer jüdischen Kaufhausfamilie die mich beeindruckt hat.

Rezension zu Der kleine Laden der einsamen Herzen von Annie Darling




Preis: € 10,00 [D]
Einband:Paperback
Seitenanzahl: 400
Altersempfehlung: -
Verlag: Penguin
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Inhalt
Posy Morland hatte es immer schwer im Leben. Als sie einen kleinen, heruntergekommenen Buchladen in Bloomsbury erbt, scheint sich ihr Glück endlich zu wenden. Sie plant, den Laden neu zu eröffnen und dort nur Liebesromane mit Happy Ends zu verkaufen. Denn traurige Geschichten gibt es im wahren Leben ja genug. Doch Sebastian, der Enkel der verstorbenen Besitzerin, hat andere Pläne für den Laden und legt Posy Steine in den Weg, wo er nur kann. Dummerweise ist Sebastian auch schrecklich attraktiv – und der unverschämteste Kerl in ganz London. Findet zumindest Posy. Und rächt sich auf ihre Weise: Sie schreibt selbst einen Roman namens Der Wüstling, der mein Herz stahl – mit Sebastian als Held zum Verlieben .



Meine Meinung
Der Schreibstil dieses Buches ist wirklich locker und leicht zu lesen und die Protagonistin Posy ist mir wirklich ans Herz gewachsen und auch die niedliche kleine Buchladen. Da würde ich am liebsten auch wohnen. Aber die Liebesgeschichte war wirklich dürftig und nicht sonderlich gut gemacht und vor allem war Sebastian wirklich wie es im Klappentext steht ein Ekel der war mir sowas von unsympatiisch und das wurde auch nicht besser als die beiden zusammen kamen. Leider. Er war manchmal wirklich süß zu ihr aber wie er mit ihr geredet hat fand ich einfach nicht gut auch immer das er sie Morland nannte und nicht Posy oder ein Spitzname ich weiß nicht. War leider nicht so mein Ding. Und eben so fand ich Posy Geschichte Der Wüstling der mein Herz stahl nicht wirklich toll da musste ich mich wirklich durch zwingen.

Fazit
Eine nette Geschichte die man lesen kann aber nicht muss.
Die Geschichte um die Buchhandlung und Posy nimmt die meiste Zeit im anspruch deswegen fand ich es wirklich schön.

Rezension zu Helden der östlichen Zhou-Zeit - Band 1 von Uen Chen




Preis: € 24,62 [D]
Einband:Paperback
Seitenanzahl: ca. 500
Altersempfehlung: -
Verlag:chinabooks
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Inhalt
Helden der östlichen Zhou-Zeit Die östliche Zhou-Dynastie (770 v. Chr. bis 256 v. Chr) war in China, das damals ein Flickenteppich vieler Kleinstaaten war, eine Zeit großer Umbrüche. Die Epoche war geprägt von Machtkämpfen, kriegerischen territorialen Auseinandersetzungen, dem Aufstieg und Niedergang von Staatswesen. Doch diese von großen Unsicherheiten, politischem Niedergang, blutigen Konflikten und Grausamkeiten geprägte Zeit war ebenfalls das goldene Zeitalter der chinesischen Philosophie und des chinesischen Denkens. 



Meine Meinung
Diese Graphic Novel liest man von hinten nach vorne. Sie ist wirklich besonders gezeichnet und gibt einen Einblick in eine Blutige Zeit von China. Ich kenne mich in der Geschichte von Chinas nicht aus aber diese Sachen müssen wenn man googelt wirklich alle passiert sien und es wirklich eine Zeit gewesen wo es um den Thron ging und erweiterung seiner Reiche und die ersten Denker versuchten zu helfen.
Es war wirklich informativ und spannend.

Fazit
Wer einmal über die Chinesische Geschichte erfahren möchte sollte diese Graphic Novel lesen. 

Rezension zu Meine 80er Jahre von Sean Chuang




Preis: € 16,00 [D]
Einband:Paperback
Seitenanzahl: 380
Altersempfehlung: -
Verlag: chinabooks
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Inhalt
Sean Chuang verarbeitet in dieser Graphic Novel Erinnerungen an seine Jugend im Taiwan der späten 70er und 80er Jahre.


Meine Meinung
Diese Graphic Novel ist wirklich sehr klasse gezeichnet sie gefällt mir vom Aussehen wirklich besonders gut. Die Kapitel sind Kurz und wirklich Informativ. Was ich aber ein wenig Schade war ist die Rheinfolge der Kapitel mal ist man in seiner Kindheit dann auf einmal im Studium dann wieder wo ganz anders man hätte es besser struktuieren können ansonst wirklich ein toller Einblick.

Fazit
Jeder der mal in Tawain eintauchen will soll dieses schnelll gelesene Graphic Noval anschauen. 

Rezension zu Mein Obstgarten von Natalie Faßmann




Preis: € 14,90 [D]
Einband:Hardcover
Seitenanzahl: 160
Altersempfehlung: -
Verlag: ulmer
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Inhalt
Von welchem Obstgarten träumen Sie? Lieben Sie es, Ihr eigenes Obst erntefrisch zu genießen oder wollen Sie sich so richtig beim Obstbaumschnitt austoben? Wünschen Sie sich ein kleines Naturparadies oder sind alte Obstsorten Ihre Leidenschaft? Machen Sie, was Ihnen gefällt! Wir haben die Inspiration und das Profi-Wissen, Sie haben die Begeisterung, ganz entspannt etwas Tolles anzufangen. Dieses Buch enthält sorgfältig zusammengestelltes Wissen zu Sortenauswahl, Pflanzenschutz, Obstbaumschnitt, Veredlung, Pflege, Ernte und Verarbeitung. Außerdem finden Sie von den Klassikern Apfel, Kirsche oder Erdbeeren bis hin zu Superfoods und Wildobst die besten Obstsorten für Ihren Garten.



Meine Meinung
Dieses Buch ist ein moderner Ratgeber für Obstgärten. Als erstes zeigt dir das Buch auf welche Obstgarten es gibt und nennt die Möglichkeiten. Beim Lesen werden Tipps und Tricks gezeigt und um die genauer zu erfahren muss man dann auf andere Seiten weiter Blättern das fande ich gewöhnungsbedürftig aber man gewöhnt sich schnell daran. Danach zeigt einen das Buch wo Bäume / sträucher hin gehören welche Arten es gibt und wie man sie Pflegt. Es wirklich an alles gedacht einfach wirklich sehr informativ. Selbst was man mit den Früchten die man Erntet was man  mit diesen machen kann.
Und dann lernt man die einzelnen Obstsorten kennen uund ihre Eigenarten. Und ganz am Ende nochmal eine Liste mit allen Obstsorten und Untersorten.

Fazit
Ein moderner sehr informativer Ratgeber für Obstgärten. Also wer gerne einen Apfelbaum oder Erdbeeren oder co anpflanzen will und nicht weiß wie nimm dieses Buch zur Hand.

Rezension zu Erste Liebe, zweite Chance von Meg Cabot




Preis: € 9,99 [D]
Einband:Taschenbuch 
Seitenanzahl: 480
Altersempfehlung: -
Verlag: mira taschenbuch
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Inhalt
Es läuft rund für Becky: Sie führt ein gutgehendes Umzugsunternehmen in ihrer Heimatstadt Bloomville und hat mit Graham einen netten, verlässichen Freund.
 Den Sommer mit ihrer ersten großen Liebe Reed hat sie verdrängt. Was auch ganz gut klappt, denn Reed hat vor zehn Jahren Bloomville - und auch Becky -  überstürzt verlassen und ist mittlerweile als erfolgreicher Golfprofi in der Welt unterwegs. Doch als seine Eltern anfangen, sich seltsam zu verhalten und in einem Restaurant mit einer Briefmarke bezahlen, ist es mit Beckys Frieden vorbei. Reed kehrt zurück. Und ausgerechnet Becky wird engagiert, seine Eltern in ihren neuen Alterswohnsitz umzusiedeln

Meine Meinung
Dieses Buch ist anders als andere Bücher die Geschichte wird komplett aus Sms, Mail, Tagebucheintragungen und Zeitungsberichten erzählt. Die Idee fande ich wirklich toll und es hat wirklich Spaß gemacht das zu lesen. Aber der Einstieg war einwenig schwierig weil  man lernte sofort mehre Personen kennen und wusste garnicht wer das jetzt eigentlich ist. Und glaub durch den Erzähl-Stil kommt die Gefühle ein wenig zu Kurz und zu wenig rüber.
Eben so fand ich es wurde so drauf hin gearbeitet durch diese Familiengeschichte die Teil des ganzen war das die beiden Protagonisten und Liebespaar sich wieder treffen und dann wurd das zusammen kommen so abgefrühstückt. Fand ich ein wenig Schade. Die Familiengeschichte wiederrum fand ich wirklich entzückend wie sich alle zusammen um die Eltern kümmern.

Fazit
Ein nette Geschichte für zwischendurch aber es gibt bessere Liebesgeschichten.

Rezension zu Deadwater - Das Logbuch von Tobias Rafael Junge




Preis: € 9,99 [D]
Einband:Hardcover
Seitenanzahl: 224
Altersempfehlung: ab 12
Verlag: Dressler
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Inhalt
Logbuch-Eintrag: Schulschiff verschollen Mysteriöser Erpresser! 
Ein Schulschiff voller Jugendlicher mitten auf dem Indischen Ozean. 
Nacht für Nacht verschwinden die Erwachsenen und ein grausamer Erpresser zwingt die Schüler zu terroristischen Aufgaben.
 Und tatsächlich: bald taucht die erste Leiche auf, eine der Lehrerinnen. Was hat das mysteriöse Marburg-Virus im verseuchten Wasser damit zu tun? Und welche Rolle spielt der Lehrer und Impfstoff-Erfinder Detering? 
Cool illustriertes Reiseabenteuer, aufgemacht wie ein Logbuch und mit vielen Zusatzmaterialien: GPS-Daten, Routen, Karten!


Meine Meinung
Dieses Buch ist wirklich ein Hingucker mit seinen Zeichnungen, Skizzen, Randnotizen und co. Das Logbuch ist wirklich toll aufgemacht.Aber ich denke ich persönlich bin für dieses Buch zu alt. Die Geschichte wird aus mehren Sichten erzählt jeder Jugendlicher auf diesem Schiff erzählt immer ein Teil dieser Geschichte und es wirklich eine tolle Idee und die Story war wirklich Spannend aber leider für mich ein wenig Unrealistisch denke das Leser für die das Buch geschrieben wurde 11-15 haben bestimmt eine Menge Spaß dabei. Und das Buch vermittelt wirklich eine wichtig Message. 


Fazit
Ich denke das die Zielgruppe dieses Buch wirklich ein tolle Story bekommt die spannend ist und die Message sehr wichtig ist aber das Erwachsene es ein wenig unrealistisch finden könnten.

Gastrezension von jenvo82 zu Monteperdido – Das Dorf der verschwundenen Mädchen von Agustín Martínez




Preis: € 14,99 [D]
Einband:Paperback
Seitenanzahl: 496
Altersempfehlung: -
Verlag: Fischer
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„Sie ging am Waldrand entlang, als sie plötzlich ein Geräusch hörte. Sie spähte zwischen die Bäume. Die Dunkelheit war mit Händen zu greifen. Etwas bewegte sich, Blätter raschelten. Sie griff nach der Pistole und entsicherte sie.“
Inhalt
Hoch oben in den Bergen der Pyrenäen gibt es ein Dorf, welches ebenso einsam wie verschwiegen in der Berglandschaft ruht und dessen Geheimnisse im Verborgenen bleiben sollen– Monteperdido. Vor 5 Jahren verschwanden dort zwei junge Schulmädchen, die nach wie vor als vermisst gelten. Als eine der beiden einen Autounfall überlebt, bei dem der Fahrer ums Leben kommt, haben die Ermittler endlich eine heiße Spur, um den bereits zu den Akten gelegten Fall erneut aufzurollen. Ana, das Mädchen, welches zurückgekehrt ist, wird nun die Hauptzeugin in einem sehr undurchsichtigen Kriminalfall. Sara Campos, eine Ermittlerin aus der Großstadt, welche die örtlichen Polizeibehörde tatkräftig unterstützen soll, versucht mit dem Mädchen zu reden. Doch sie wird das Gefühl nicht los, dass Ana mehr weiß, als sie zugibt. Schon bald entdeckt Kommissarin Campos weitere Vergehen der Dorfgemeinschaft, immer mehr Geheimnisse, von denen niemand wissen darf und sie ahnt nicht, wer der Täter sein könnte. Als Ana ein zweites Mal verschwindet, diesmal jedoch aus freien Stücken, offenbart sich ein ganz anderes Bild der Situation, doch die Zeit, um Leben zu retten läuft unwillkürlich ab …
Meinung
Von diesem spannenden Kriminalfall bin ich sehr angetan, denn er agiert mit einer überschaubaren Anzahl an Protagonisten und einer ungemein atmosphärischen Stimmung, die mich direkt in die schreckenerregenden Winkel eines einsamen, verlassenen Dorfes hoch oben in den Berggipfeln entführt hat. Besonders gut gelungen ist dem Autor hier die Kulisse, vor der sich ein Vermisstenfall mit zwei Mädchen abspielt. Es sind die intensiven Naturbeschreibungen, die verborgenen Höhlen, die tiefen Schluchten, die einsamen Gehöfte und die verschwiegenen Menschen, die Monteperdido so reizvoll und mysteriös erscheinen lassen. Der Leser trifft auf eine engagierte Ermittlerin, die am eigenen Leib erfahren muss, wie schwer es ist, Vertrauen von Fremden zu gewinnen und einen Vermisstenfall aufzuklären, bei dem schon in der Vergangenheit keine Erfolge erzielt wurden. Sie steht einer eingeschworenen Dorfgemeinschaft gegenüber, die sich gegenseitig beschuldigt oder schützt, die mehr verschleiern möchte, als an der tatsächlichen Aufklärung mitzuwirken. Und so wird es ein Wettlauf gegen die Zeit.
Der Autor liefert hier einen eher stillen, psychologisch orientierten Kriminalfall, der sich ganz allmählich steigert und in dessen Verlauf immer mehr Puzzleteile aufgedeckt werden. Im Mittelteil kommt es zu einigen Längen und Sachverhalten, die sich wiederholen, allerdings bringt das keinen Abbruch für das Lesevergnügen, welches hauptsächlich auf einer geheimnisvollen Erwartungshaltung basiert. Nur zu gern möchte man als Leser wissen, was die wahren Beweggründe sind, warum das Opfer schweigt und ob der damals Beschuldigte wirklich etwas mit dem Fall zu tun hatte, während das Finden des potentiellen Täters eher im Hintergrund steht.
Dem spanischen Autor Martínez ist mit seinem Debütroman ein eindrucksvoller, stimmiger Vermisstenfall mit leichtem Gruselfaktor gelungen, der sich positiv von mörderisch-brutalen Verbrechen und sadistischen Tätern distanziert. Gerade diese mentale Hintergrundmusik, die man während des Lesens spürt, konnte mich überzeugen.
Fazit
Ich vergebe sehr gute 4 Lesesterne für diesen abwechslungsreichen, fesselnden Kriminalroman, der ein hohes Potential besitzt und mich für sich einnehmen konnte. Nur der etwas schwächere Mittelteil sorgt für Punktabzug, weil dort die Geschichte in gewisser Weise stagniert. Ich spreche eine Leseempfehlung für all jene aus, die Krimis mit Stimmung und psychologischer Komponente bevorzugen und auf Blut, Gewalt und detaillierte Grausamkeiten verzichten möchten. Mich hat Monteperdido vor allem neugierig gemacht …

Gastrezension von jenvo82 zu Die Liebe in diesen Zeiten von Chris Cleave




Preis: € 16,90 [D]
Einband:Hardcover
Seitenanzahl: 496
Altersempfehlung: -
Verlag: dtv
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„Zehntausende waren gestorben, und wer übrigblieb, war krank vor Elend. Dies war eine Eigenschaft des Krieges, vor der einen niemand warnte: dass der Tod die Krankheit der Lebenden war, ein Gift, das sich im Körper sammelte.“
Inhalt
Kurz nach Ausbruch des zweiten Weltkrieges befindet sich London in euphorischer Stimmung, die Freiwilligen melden sich zum Kriegsdienst, alles befindet sich in Aufbruchstimmung und die Zukunft erscheint machbar, wenn der Krieg erst gewonnen ist. Für Mary North, ein Mädchen aus gutem Hause scheint eine Stelle als Lehrerin genau die richtige Chance zu sein, ihr Leben selbstbewusst in Angriff zu nehmen. Dort lernt sie nicht nur ihren neuen Freund Tom kennen, sondern engagiert sich mit Herzblut für ihre Zöglinge. Doch schon bald ziehen dunkle Wolken auf und als die ersten Bomben fallen, verlagert sich das Herz der Stadt unter die Erde in die Bunker ohne Licht. Mary muss erkennen, dass nun ganz andere Prioritäten gesetzt werden und das ein Menschenleben in Sekundenbruchteilen beendet werden kann. Zwischen den feindlichen Geschützen verliert sich nicht nur Tom, sondern auch ihre Zuversicht auf eine hoffnungsfrohe Zukunft. Einzig ihre Schwärmerei für Toms besten Freund Alistair hält sie über Wasser, doch der befindet sich direkt an der Front auf der Insel Malta, die unter Dauerfeuer liegt und schon bald dem Erdboden gleich gemacht werden soll …
Meinung
In diesem intensiven Roman über das zivile Leben in Kriegszeiten, legt der Autor Chris Cleave das Augenmerk auf die Veränderungen, die ständige Alarmbereitschaft, Bomben und Fliegergedröhn auf die menschliche Psyche haben. Er zeigt eindrucksvoll und perspektivenreich, wie einst zuversichtliche junge Menschen mehr und mehr den Halt verlieren und voller Schrecken und Unverständnis den Machenschaften der Kriegsmaschinerie gegenüberstehen. Schon bald stehen nicht nur die Protagonisten, sondern auch der Leser vor der Frage: „Wozu soll all das Leid überhaupt gut sein?“ Gleich gefolgt von der bitteren Einsicht, dass ein Leben in Kriegszeiten nicht viel mehr als ein Überleben darstellt.
Beim Lesen des Buches war ich etwas in der Zwickmühle, weil mir einerseits die historisch inspirierte Handlung über das tatsächliche Kriegsgeschehen zu Beginn der 40er-Jahre sehr gut gefallen hat, mir aber die laut Klappentext angekündigte Dreiecksbeziehung zwischen einer jungen Frau und zwei besten Freunden definitiv zu kurz kam. Die Kombination zwischen den Themen Liebe und Krieg konnte mich hier nicht befriedigen, schon allein weil ich bereits zahlreiche Bücher mit dieser Thematik konsumiert habe und alle sehr emotional, sehr fesselnd und ergreifend waren. Während mir dieses Buch eher an der Oberfläche blieb, die stellenweise durch eine sehr humoristische, für mich unpassende Schreibweise unglücklich ergänzt wurde. Sowohl der Anspruch als auch der Tiefgang der Emotionen haben mir gefehlt. Obwohl es sich um einen gut lesbaren, abwechslungsreichen Unterhaltungsroman handelt, hätte mir eine andere Blickrichtung gleich zu Beginn des Buches deutlich besser gefallen.
Sehr positiv hingegen bewerte ich die direkte, teils schauerliche Auseinandersetzung des Autors mit den Kriegsereignissen, den Fliegerangriffen, den Verstümmelungen und Spätschäden, die auch zeigen, wie schwer es war als normaler Zivilist, die Welt um sich herum überhaupt noch anzunehmen, ohne an ihr zu zerbrechen. Cleave setzt sich umfassend mit der Problematik des Drogenmissbrauchs auseinander, er erörtert konsequent die Frage von Rassenunterschieden und die Folgen derer für alle Beteiligten. Er entwirft Figuren, die sowohl miteinander als auch allein schlüssig agieren und deren Handlungen man nachvollziehen kann. Ans Herz gewachsen ist mir dennoch keine von Ihnen, weil die Betonung weniger auf ihren Individuen beruht, als vielmehr auf ihren Entscheidungen im Alltag. Dort wiederum greift der Autor viele wichtige, elementare Werte auf, die wohl gerade im Krieg an immenser Bedeutung gewinnen: er zeigt wahre Freundschaft, unbeirrbare Loyalität, mutigen Einsatz und echte Kameradschaft. Er zeigt, wie Menschen sein können, wenn sie nicht so sein dürfen, wie sie sind, weil ihnen die historische Entwicklung die Luft zum Atmen raubt.
Fazit
Ich vergebe 3,5 Lesesterne (aufgerundet 4) für diesen historisch ambitionierten Roman, der viele spannende Lesestunden verspricht und das Kriegsgeschehen gekonnt einfängt. Wer jedoch einen  ergreifenden, dramatischen, vielleicht auch erschütternden Roman und eine traurig/schöne Liebesgeschichte erwartet, der wird hier etwas enttäuscht zurückbleiben, denn das kann er leider nicht bieten. An dieser Stelle sei gesagt, dass sowohl der Titel des Buches als auch der abgedruckte Klappentext etwas Anderes suggerieren als dann tatsächlich geboten wird.

Mittwoch, 31. Mai 2017

Gastrezension von jenvo82 zu Ellbogen von Fatma Aydemir




Preis: € 20,00 [D]
Einband:Hardcover
Seitenanzahl: 272
Altersempfehlung: -
Verlag: Insel
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„Vielleicht fühlt es sich mittlerweile so gemütlich an, allen etwas vorzuspielen, dass ich einfach nicht mehr checke, wer ich eigentlich bin.“
Inhalt
Hazal lebt mit ihrer Familie in Berlin, wurde zwar in Deutschland geboren, muss sich aber immer noch mit einem Migrationshintergrund abfinden. Bedingt durch eine strikte Erziehung, die sich an den Wertvorstellungen ihrer türkischen Eltern orientiert, fühlt sich die fast 18-Jährige dermaßen eingeengt und in die Ecke getrieben, dass sie ihren Geburtstag und ihre Volljährigkeit gebührend feiern möchte. Gemeinsam mit ihren türkischen Freundinnen, will sie einen angesagten Club besuchen, wird aber abgewiesen. Voller Wut und Selbsthass, betrinken sich die Mädchen und vermöbeln einen deutschen Studenten in der U-Bahn-Station. Der junge Mann wird zum Prellbock für all die anderen, die Hazal Steine in den Weg gelegt haben, die sie nicht wahrnehmen und immer nur Erwartungen stellen. Diesmal sind es ihre Ellbogen, die den Fremden treffen und nicht die der anderen, die ihr seelisches und körperliches Leid zufügen. Doch aus dem vermeintlichen Spaß wird bitterer Ernst, als Hazal ihr Opfer auf die Schienen stößt und er nicht mehr in der Lage ist, das Gleisbett aus eigener Kraft zu verlassen. Hazal bleibt nur die Flucht, zurück in ein Land, was noch nie ihre Heimat war, die Flucht in ein Leben aus Schuld Bedrängnis und nicht enden wollender Einsamkeit …
Meinung
Die Autorin Fatma Aydemir fesselt in ihrem Debütroman den Leser an eine äußerst unbequeme, teilweise schockierende Geschichte, die sich nur am Rande mit dem Erwachsenwerden auseinandersetzt und deren Fokus vielmehr auf der inneren Heimatlosigkeit, auf dem Gefühl des Unverständnisses anderer gegenüber der eigenen Persönlichkeit beruht. Dabei gelingt es ihr, eine durchaus authentische, wenn auch brutale Lebensweise zu schildern, die den Leser einerseits abstößt, ihn andererseits aber eine Welt außerhalb des eigenen Sichtfeldes offenbart. Dieser Roman zieht in den Bann des Geschehens, polarisiert ungemein und wirft viele Fragen auf, die man noch während des Lesens stellen möchte und deren Antwort man sucht, einfach um ohne Schaden aus der Erzählung herauszugehen. Gerade dieser unmittelbare, unmissverständliche Aufruf hat mir gefallen: „Sieh zu, woher du deine Ansichten beziehst und urteile nicht vorzeitig über andere, denen Wurzeln und Werte fehlen!“
Die Sprache der jungen Hazal, die derbe Wortwahl, der gewählte Schreibstil, bereiten mir persönlich etwas Probleme. Erinnert fühlte ich mich hier an die Figur des Heiko aus dem Roman „Hool“ von Philipp Winkler. Sie ähneln sich Heiko und Hazal, sie sind gewaltbereit, aufsässig und innerlich total zerrissen. Sie sind gefangen in einem Leben, welches sie selbst nicht gutheißen und schaffen es nicht, sich aus eigener Kraft etwas annähernd Authentisches zu schaffen. Mit der Protagonistin konnte ich kein Mitleid empfinden, doch ihr Leben und Handeln, die innere Stimme wurde von der Autorin grandios umgesetzt, so dass alles sehr echt und umso bedrohlicher auf mich wirkt.
„Ellbogen“ ist ein sehr umfassender Roman, der mehrere Themengebiete streift. Nicht nur die alltägliche Problematik Jugendlicher wird aufgegriffen, sondern auch die Frage nach Zugehörigkeit, nach Freundschaft und Vertrauen, nach Lebensmaximen, fatalen Entscheidungen, nach Scham, nach Reue aber auch nach Selbsthass und Wut. All diese emotionalen Begriffe setzt Fatma Aydemir in einen schlüssigen Kontext, der den Leser von Berlin nach Istanbul führt, der ihn seltsam entwurzelt zurücklässt und mit einem ständigen Kopfschütteln lesen lässt.
Fazit
Ich vergebe 4,5 Lesesterne (halber Punkt Abzug wegen einer mir befremdlichen Schreibweise) für diesen tiefsinnigen, ehrlichen, schockierenden Roman über ein gewaltbereites Mädchen und ihr Leben am Rande der Legalität. Die Geschichte hat ein wahnsinniges Potential und lässt mich nach dem Lesen nicht los, sie zeigt in einem fast alltäglichen Handlungsverlauf die Wanderung auf einem schmalen Grat zwischen Absturz und Gleichgewicht halten, zwischen Gehen oder Bleiben, zwischen Zukunft und Beschämung, zwischen Einsamkeit und Verloren-Sein. Für Liebhaber zeitgenössischer Gesellschaftskritik genauso empfehlenswert wie für junge Menschen, die auf der Suche nach Innerlichkeit sind. Gerne mehr davon.

Gastrezension von jenvo82 zu Betrunkene Bäume von Ada Dorian




Preis: € 18,00 [D]
Einband:Hardcover
Seitenanzahl: 272
Altersempfehlung: -
Verlag:ullstein
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„Es gibt Straßen in großen Städten, die sehen in hundert Jahren noch aus wie heute, weil sie bereits vor hundert Jahren so ausgesehen haben, dachte er. Und es gibt Straßen, die ihr Gesicht permanent verändern. Seine Straße gehörte zu der letzteren.“
Inhalt
Der in die Jahre gekommene Wissenschaftler Erich Warendorf, bemüht sich, seinen Lebensabend in der Abgeschiedenheit seiner Wohnung zu verbringen und arbeitet nach wie vor für ein Projekt in den unwirtlichen Regionen der Taiga, einer Landschaft, die ihn bereits in jungen Jahren ungemein gefesselt hat. Dort fand er nicht nur seine große Liebe, sondern auch einen echten Freund, der ihn durch die Wälder führte und ihn die wunderbare Natur, die Unabhängigkeit jahrhundertealter Bäume zeigte. Erich verlor im Lauf seines Lebens Frau und Freund und kämpft nun einen ungerechten Kampf gegen das Alter und seine Tochter, die ihn in ein Pflegeheim geben möchte. Nur die junge Nachbarin Katharina, ist die einzige, die er in sein Schlafzimmer lässt, in dem sich ein ganzer Wald befindet, die einzige, die ihn nicht bevormundet und mit der er sich seinen letzten Wunsch erfüllen möchte: Zurück nach Sibirien, dorthin, wo sein Herz immer noch weilt und die Menschen, die er liebt. 
Meinung
In ihrem Debütroman schafft die junge deutsche Autorin Ada Dorian einen liebevollen Mikrokosmos, der intensiv und mit wunderschöner Sprache einen Lebensausschnitt zweier Menschenleben zeigt, denen ihre Einsamkeit und Sehnsucht nach der Ferne gleichermaßen vertraut ist, obwohl sie mehrere Generationen trennen. Besonders schön empfand ich die Interaktion der Protagonisten miteinander, ihr Einfühlungsvermögen und den damit verbundenen Tiefgang der Gefühle. Ein junges Mädchen, auf der Suche nach ihrem Vater und ein alter Mann auf der letzten Reise, die ihn zu den Wurzeln seiner Vergangenheit zurückführen wird.
Die Geschichte findet auf mehreren Ebenen statt, die den Leser sowohl die Ereignisse der jüngsten Entwicklung zeigen, als auch die Ursachen, die weit zurückliegen in einer Zeit, in der Erich noch ein junger Mann war und sein Leben einen Verlauf nahm, dem er nun noch einmal folgen möchte. Beide Erzählstränge harmonieren miteinander, so dass der Leser dem Geschehen leicht folgen kann und sich die wenigen Protagonisten zu einem runden Leseerlebnis zusammenfinden.
 Im Zentrum dieser teilweise philosophischen Erzählung stehen sehr menschliche Verhaltensweisen, die sich damit auseinandersetzen, wie schwer es ist einen Neuanfang zu wagen, wie bedrückend die persönlichen Versäumnisse im Alter werden können und wie plötzlich und unerwartet sich diverse Fügungen des Schicksals einstellen können. Dennoch setzt die Autorin den Fokus auf ein selbstbestimmtes Entscheiden, auf eine willentliche Möglichkeit, das Beste aus dem Leben herauszuholen, auch wenn das im schlimmsten Fall bedeutet, Dinge im Nachhinein anders zu gestalten, sich selbst zu einer Rückkehr zu animieren. 
Fazit
Ich vergebe 4,5 Lesesterne für einen stillen, doch ergreifenden Roman, der wichtige Inhalte vermittelt, über die es sich nachzudenken lohnt. Eine Geschichte über Menschen, die erkannt haben, dass sie nur dann perfekt funktionieren, wenn sie ein Gegenüber haben, einen anderen, dem sie vertrauen können und ein Lebensziel, welches sich nicht vorrangig auf die Selbstverwirklichung stützt, sondern auf die Liebe, die Aufrichtigkeit und die Integrität, zu der Menschen fähig sein können, wenn sie nur wollen. Ein tolles Leseerlebnis, dass mich weitgehend fesseln konnte, auch wenn ich mit dem etwas abrupten und vorhersehbarem Ende nicht ganz einverstanden war – gerne hätten es noch ein paar Seiten mehr sein dürfen.

Gastrezension von jenvo82 zu Was ich euch nicht erzählte von Celeste Ng




Preis: € 19,90 [D]
Einband:  Hardcover
Seitenanzahl: 304
Altersempfehlung: -
Verlag: dtv
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„Man liebte so sehr und erhoffte so viel, und am Ende hatte man nichts. Kinder, die einen nicht länger brauchten. Einen Mann, der einen nicht mehr wollte. Nichts, nur man selbst und leeren Raum.“
Inhalt
Für Familie Lee bricht mit dem ominösen Tod ihrer Tochter Lydia alles auseinander. Ihre einst so heile Welt, gerät in bedrohliche Schieflage, umso mehr, als sie begreifen müssen, dass ihr geliebtes Kind nicht etwa Opfer eines Gewaltverbrechens wurde, sondern mit hoher Wahrscheinlichkeit den Freitod gewählt hat. Lydia, war gerade einmal 16 Jahre alt und hatte noch ein verheißungsvolles Leben vor sich, stand kurz vor ihrem Schulabschluss und hätte auch bald die Fahrerlaubnis machen können. Marilyn und James, ihre Eltern versuchen zu rekonstruieren, was in ihrem Kind vor sich ging und müssen mit Erschrecken feststellen, dass sie sie überhaupt nicht kannten, dass Lydia weder Freunde hatte noch ein erfülltes Leben, obwohl sie seit Jahren all ihr elterliches Bemühen in dieses Mädchen gesteckt haben und darüber hinaus ihre beiden anderen Kinder immer mehr aus den Augen verloren haben …
Meinung
Dieser beklemmende Familienroman, der detailliert und perspektivenreich vom Verlust eines Kindes erzählt und dennoch so viel mehr ist als nur eine Erzählung über Liebe, Erziehung und Versäumnisse.
Gerade die abwechslungsreichen Handlungsschwerpunkte haben mich außerordentlich fasziniert, denn die junge Autorin Celeste Ng, setzt zahlreiche Akzente in ihrem Debütroman und verbindet eine menschliche Tragödie mit ebenso menschlichen Verhaltensweisen und absolut realistischen Einsichten. Es ist nicht nur ein Schrei nach Hilfe, der nicht gehört wird, es ist auch eine Auflehnung gegen die elterlichen Wünsche in jeder Generation und gleichermaßen eine Studie über die Entstehung von Liebe, den Verlust derselbigen und der bitteren Gewissheit, für jede Entscheidung, die man trifft eigenverantwortlich zu sein.
Die Erzählperspektive wechselt und alle Familienmitglieder sind mehr oder weniger Hauptprotagonisten, da immer ein anderer im Zentrum des jeweiligen Kapitels steht. Dadurch bekommt der Leser in gewisser Weise den Rund-um-Blick über die Familie Lee, über ihre Wünsche, Träume und Verfehlungen.
Während sich der Vater James, als Einwanderer mit chinesischen Wurzeln stets nur wünschte, ein Teil der Gemeinschaft zu sein und uneingeschränkt anerkannt zu werden, träumte die Mutter Marilyn den Traum einer Arztkarriere, die ihr als Frau mit drei Kindern verwehrt blieb. Lydia, die Tochter, die nie sie selbst sein durfte, weil alle Hoffnungen auf ihren Schultern lagen, sieht für ihr eigenes Selbst keine Zukunft, weil sie denkt, die elterliche Liebe beruht auf ihrem schulischen und außerschulischen Erfolg, den sie weder realisieren kann noch erreichen möchte. Nathan, der begabte Erstgeborene, der trotz seines Engagements und seiner klaren Zielvorstellungen weit hinter den Ansprüchen seiner Eltern zurückbleibt und auch Hannah, das Nesthäkchen, die stets nur die Lücke im System sucht und möglichst nie in Erscheinung tritt, weil sie ohnehin nicht wahrgenommen wird.
Und so zeigt uns die Autorin, wie schwer es ist, dem Glück und den Menschen, die man liebt gerecht zu werden, wenn man gerade als Elternpaar versucht, die eigenen Prämissen bei den Kindern zu setzen, ohne jemals hinterfragt zu haben, was diese im Laufe ihres Lebens für wichtig und entscheidend erachten.
Dieser unausgesprochene Gedanke, nimmt mich als Leser ungemein in die Verantwortung, weil er die ganz entscheidende Frage aufwirft, wie ausgeglichen und objektiv, dass eigene Empfinden über dem der Kinder steht. Sind es wirklich Talente, die man beim Nachwuchs entdeckt oder sind es verborgene Hoffnungen, für das eigene Missverhältnis? Wann beginnt Elternliebe gefährlich zu werden und wie gehe ich mit mehreren Kindern und ihrer vorgegebenen Geschwisterkonstellation um? Fragen, die mich während des Lesens bewegten, hallen immer noch nach und sprechen für den Tiefgang der Erzählung.
Fazit
Ich vergebe 5 Lesesterne für diesen intensiven, umfassenden Familienroman, der viele psychologische Überlegungen aufwirft und zielgerichtet mit diversen Charakterschwächen und Stärken jongliert. Die Autorin klagt nicht an, sie verurteilt nicht und wahrt bei dem Thema Elternliebe eine beneidenswerte Objektivität. Dennoch konnte ich nicht umhin, mich ganz persönlich angesprochen zu fühlen und zumindest für einen kurzen Moment zu überlegen, wie wertvoll und unabdingbar ein offener Dialog zwischen den Menschen einer Familie ist und welche Folgen es haben kann, sollte er fehlen. Absolut lesenswert!